Über Uns - Die Gesichter hinter der Farm
Wer wir sind
MeinekleineFarm.org ist Deine „Online-Metzgerei“ mit Mission: Wir geben Fleisch ein Gesicht und zeigen die Gesichter hinter der Farm, um Metzger, Bauern und Tiere bekannter und unsere Kunden BeWurster zu machen.
Unser Motto: Weniger Fleisch, mehr Respekt!
Wir verbreiten unsere Mission übers Internet. Wenn Du unsere Idee unterstützen möchtest, kannst Du bei Deiner nächsten Bestellung gern ein paar Flyer und Aufkleber für Freunde anfordern und für das neue BeWurstsein werben. Oder Du sponserst einen unserer Schweineaufkleber? Dann schreib uns, vielen Dank schonmal!
Warum die kleine Bauern so eine große Rolle spielen
Bäuerin Kirsten Hänsel fasst für uns die missliche Lage der kleinbäuerlichen Betriebe in Brandenburg in zwei Minuten einmal zusammen:
Aktiver Artenschutz - aber keine Asche in der Tasche.
Kirsten Hänsel, Bäuerin vom Hof Apfeltraum in Brandenburg betreibt aktiven Artenschutz - jeden Tag.
Warum MeinekleineFarm.org wichtig ist
Die Dosis macht das Gift. Das wusste Paracelsus bereits im 16. Jahrhundert. Das gilt auch für Fleisch. Da aber zu viele Menschen zu viel Fleisch essen, wird es in doppelter Hinsicht für uns alle zum giftigen Problem:
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Die Welt ächzt unter dem zu hohen Fleischkonsum.Durchschnittlich 9 Pflanzenkalorien müssen aufgewendet werden, um eine Fleischkalorie daraus zu veredeln. So gehen 40 Prozent der globalen Getreideproduktion als Tierfutter in die Fleischproduktion und ein Drittel der Landmasse wird nur für die Fleischproduktion benötigt. Salopp ausgedrückt: Viel Fleisch kostet viel Regenwald.
- Um unseren Fleischhunger zu stillen, werden Tiere in industriellen Anlagen unter ethisch fragwürdigen Bedingungen gehalten. Schweine – die doch nasenbedingt so gerne wühlen ;) – auf Spaltböden, 30 Hühner pro Quadratmeter oder überzüchtete Milchkühe mit Euterentzündung müssen immer schneller wachsen. Damit die Produzenten auf dem globalen Fleischmarkt konkurrenzfähig bleiben, soll Fleisch immer billiger angeboten werden. Kein Wunder, dass bei den Haltungsbedingungen der Tiere Mastanlagen wie Festungen gesichert sind, und die Öffentlichkeit nicht sehen soll, wie ihr Nahrungsmittel hergestellt wird. Lecker ist das nicht.
Und unter uns: zu viel Fleisch ist für unsere Gesundheit auch nicht gut. Also was tun?! Weniger Fleisch essen! Und wenn schon Fleisch, dann aus tiergerechter Haltung. Wir sagen dazu: Weniger Fleisch, mehr Respekt!
Da wir nicht an die Wirkung des erhobenen Zeigefingers glauben, versucht MeinekleineFarm.org mit ein wenig Humor und Augenzwinkern, die Menschen anzuregen, ihr Fleischkonsumverhalten zu ändern. Wir zeigen Dir wo die Wurst herkommt. Nicht nur stehen die Adresse des Bauern und des Metzgers auf der Wurst (und der Abstand, also Tiertransportweg zwischen beiden), sondern das Tier selbst ist zu sehen. Auf jeder Wurst ist ein Foto genau des Tieres, aus dem die Wurst gemacht ist. Das ist ziemlich aufwendig – dient aber unserer Mission.
Schau Deinem Leberwurstbrot einmal in die Augen und werde Dir bewusst, dass Du ein Tier isst. Klar ist das Tier für die Wurst gestorben. Wichtig dabei ist die Frage: Wie war sein Leben? Und da ist es ein großer Unterschied, ob man als Freilandschwein, Schaf oder Rind über den Acker laufen durfte oder in einem engen Stall stehen musste. Durch unsere Transparenz und Dein kurzes Nachdenken isst Du bewusster und wertschätzender Fleisch. Und damit ist unsere Mission erfüllt!

So geben wir Fleisch ein Gesicht
Schön und gut, aber zu teuer?
Tiere in Freilandhaltung bewegen sich mehr, wachsen langsamer und fressen mehr Futter. Darum ist die Wurst, wie auch andere Biowurst, teurer als die Discounterware. Auch ist der kleine Handwerks-Metzger der unsere Tiere einzeln verarbeitet teurer als ein Schlachthof, der 10.000 Schweine pro Tag schlachtet und in einer Wurstfabrik verarbeiten lässt. Auch die Portrait-Fotos und Sticker kosten mehr als ein einheitlicher Aufdruck. Deswegen danken wir all unseren Förderern und Kunden für ihre Unterstützung.
Immer noch nicht überzeugt? Kleiner Tipp: Wer halb so viel Fleisch isst und doppelt soviel dafür bezahlt, hat unterm Strich am Ende genauso viel Geld in der Tasche wie vorher. Und dafür lecker und richtig gut gegessen. Und das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch:
- Das Tier, weil es tiergerecht aufwachsen konnte
- Den Bauern, weil er sich gegen Großmastanlagen behaupten kann
- Den Metzger, weil er das Überleben seines Handwerks sichern kann